ULTRAWAVES präsentierte Hochleistungs-Ultraschall-System auf der Agritechnica 2015

Nicht zuletzt die Novellierung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes zwingen immer mehr Betreiber von Biogasanlagen dazu, die Effizienz ihrer Anlage zu erhöhen. Der optimierte Aufschluss von Biomasse gewinnt immer mehr an Bedeutung, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Eine innovative Lösung für die Aufspaltung von schwer aufschließbaren, faserigen und rauen Suspensionen präsentierte ULTRAWAVES mit dem BIOSONATOR auf der Fachmesse Agritechnica in Hannover. „Erfahrungsgemäß können Landwirte und andere Betreiber damit zehn bis fünfzehn Prozent der Betriebsausgaben reduzieren“, erklärt Dr.-Ing. Klaus Nickel, Geschäftsführer von ULTRAWAVES.
ULTRAWAVES präsentierte Hochleistungs-Ultraschall-System auf der Agritechnica 2015

ULTRAWAVES-Team auf der AGRITECHNICA 2015

Direkte Beschallung spaltet Substrat auf

Am Messestand erläuterten die Spezialisten für Umwelttechnologie, wie der BIOSONATOR als hocheffiziente Nachrüstanlage funktioniert. „Kern der Technologie ist die Behandlung des Substrats durch eine direkte Ultraschall-Beschallung mit 20.000 Hertz. Während einer Phase des Unterdrucks entstehen kleine gas- und wasserdampfgefüllte Blasen, die in der nachfolgenden Druckphase implodieren. Dabei treten lokal Drücke von bis zu 500 bar und Temperaturen von bis zu 5.000°C auf. So werden intensivste Scherkräfte im Medium ausgelöst und eine Aufspaltung der Biomasse erreicht“, verdeutlicht Georg Schätzl. Er ist mit seinem Ingenieurbüro EnCon21 mit Sitz in Bad Iburg bei Osnabrück Vertriebspartner von ULTRAWAVES in Deutschland. Schätzl hat sich auf Energieeinsparkonzepte und Projektentwicklungen rund um alternative  Energieträger auf Basis nachwachsender Rohstoffe fokussiert.

Garantierte Einspareffekte

„Mit unseren Exponaten konnten wir interessierten Besuchern eindrucksvoll die Wirkweise des BIOSONATORs im Kleinen demonstrieren“, sagt Schätzl. Mit dem Aufschluss wird die Biomasse leichter verfügbar gemacht, der Gärprozess verbessert und mehr Biogas produziert. Alternativ können Betreiber die Fütterung reduzieren. Zudem wird die Methanausbeute gesteigert und damit die Qualität des Biogases verbessert. Eine geringere Biomasse-Viskosität führt zu Einsparungen beim Eigenstromverbrauch. „Aufgrund zahlreicher Erfahrungen aus Labor und Praxis können wir den Betreibern mit unserer großtechnischen Lösung klare Garantien für die Einspareffekte geben“, versichert Nickel.

Stand: 19.11.2015